Die Fondsgebundene Rentenversicherung ist eine Versicherungsform, bei der die eingezahlten Beiträge, nicht wie in der klassischen Rentenversicherung, in festverzinsliche Papiere, sondern in Fonds investiert werden.

Diese Variante verspricht zwar höhere Gewinne, birgt jedoch auch die Gefahr von finanziellen Verlusten.

Im Vergleich werden Rentenversicherungen seit Januar 2007 nur noch mit einem Garantiezins von 2,75% verzinst. Zusätzlich erwirtschaftet die Versicherungsgesellschaft Gewinne, die so genannten Überschußanteile.

Aktienfonds hingegen können durchaus eine Rendite von über 8% bringen. Wie bereits erwähnt, sollte man jedoch bedenken, dass diese Schwankungen aufweisen können und mit einem gewissen Risiko verbunden sind.

Investmentfonds investieren in unterschiedliche Wertpapiere und Anlageformen, wie beispielsweise Aktien, Rentenpapiere oder Immobilien. Teilweise kann man diese auch kombinieren und im Zeitverlauf gegen andere Fonds austauschen.

Wer ein Minimum an Risiko bei seiner Geldanlage nicht scheut und in erster Linie hohe Renditen erzielen möchte, der sollte in reine Aktienfonds investieren. Hier ist eine Streuung von europäischen und weltweit investierenden Fonds zu empfehlen. Wer jedoch nur wenig Risiko eingehen möchte, kann auch in Mischfonds investieren. Diese weisen nur geringes Risiko und geringe Schwankungsbreiten auf. Ist der Ablaufzeitpunkt des Vertrages einmal erreicht, zahlt der Versicherer eine monatliche Rente aus, deren Höhe dann lebenslang garantiert ist. Alternativ bieten die meisten Versicherungsgesellschaften wie in der klassischen Rentenversicherung am Ende der Laufzeit auch eine einmalige Auszahlung des Guthabens an. Da viele Gesellschaften nur selbst aufgelegte Fonds anbieten, kann dies im Vergleich zu größeren Publikumsfonds schlechtere Renditen bringen. Man sollte sich deshalb die Fonds genau ansehen und auch vergleichen. Gerade bei den langen Laufzeiten einer Fondsgebundenen Rentenversicherung können sich auch kleinere Renditeunterschiede auszahlen.

Max